In der Provinz Anhui entstanden viele einzigartige und traditionelle Volkskuenste. Zu den bekanntesten gehoeren die auffallenden und frappierenden Wuhu Eisenbilder, die foermlich aus dem Rahmen herauszuspringen scheinen.
Zur Herstellung der Eisenbilder wird Schmiedeeisen verwendet. Zunaechst werden die Eisenplatten geschmiedet und dann miteinander verschweisst. Auf diese Weise entstehen dreidimensionale und erlesene Kunstwerke, die erhitzt auf ein Stueck Holz gebrannt werden. Sie sind eine Komposition aus traditioneller chinesischer Malerei, Papierschnitt, Bildhauerei und Mosaikkunst.
Die meist verwendeten Motive sind Berge, Fluesse, menschliche Figuren, Pflanzen, Blumen, Insekten und Fische. Abschliessend werden die geschmiedeten eisernen Bilder mit schwarzer Farbe bemalt und bilden so einen lebhaften Kontrast zu einer weissen Wand.
Die Kunst der Eisenmalerei entstand in der Regierungszeit des Kaisers Kangxi (1662-1723) in der Qing Dynastie (1644 – 1912) im 17. Jahrhundert und wurde von einem Schmied namens Tang Tianchi erfunden. Es entwickelte sich sehr schnell zu einem florierenden Handwerk mit zahlreichen Werkstaetten in Wuhu.
Heutzutage gibt es in Wuhu leider nicht mehr viele Handwerker die diese Kunst beherrschen. Ziel muss es deshalb sein, diese traditionelle Volkskunst vor dem Aussterben zu bewahren. Deshalb sollte die jetzige Generation darin bestaerkt werden, sich wieder der Eisenmalerei zuzuwenden, damit die Techniken weitergegeben werden koennen.
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